Alexa Verlauf löschen: Aufgezeichnete Sprachaufnahmen löschen – so geht’s

Alexa Verlauf löschen: Aufgezeichnete Sprachaufnahmen löschen - so geht's

Amazon speichert alle Alexa Sprachaufnahmen. Alle Interaktionen, vom simplen „Alexa, wie spät ist es?“ bis hin zum „Alexa, spiele romantische Musik“, werden zu den Servern von Amazon gesendet und dort verarbeitet. Der Alexa Verlauf wird zusätzlich aber auch langfristig gespeichert, um „Dienste weiter verbessern“ zu können. Einem Nutzer ist das kürzlich zum Verhängnis geworden. Man kann allerdings den kompletten Alexa Verlauf löschen – und das mit wenigen Mausklicks. Hier ist die Anleitung.

Inhaltsverzeichnis

Amazon speichert den gesamten Alexa Verkauf

Wer ein Amazon Echo in den heimischen vier Wänden stehen hat oder Alexa mit dem Fire TV oder dem Fire TV Stick nutzt, wird es kennen. Nach dem dazugehörigen Sprachbefehl dauert es immer etwas, bis die passende Aktion ausgeführt wird. Das liegt daran, dass die Befehle und Interaktionen nicht auf dem Gerät selber ausgeführt werden. Stattdessen werden die Sprachbefehle zu den leistungsstarken Servern von Amazon übertragen, dort verarbeitet und dann ausgeführt. Dabei bleibt es aber nicht. Amazon speichert auch den kompletten Alexa Verlauf. Damit will man laut offizieller Aussagen „genauere Ergebnisse liefern“ und „Dienste weiter verbessern“. Da kommt im Laufe der Zeit natürlich eine Menge Daten zusammen. Wer mal nachgucken möchte, was Amazon gespeichert hat, kann sich das jederzeit auf der Seite zum Alexa-Datenschutz ansehen.

Amazon-Nutzer bekommt fremde Sprachaufzeichnungen

Ein Fall hat Ende des letzten Jahres für Aufregung gesorgt. Ein Amazon-Nutzer hat im Rahmen einer Selbstauskunft nach der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) auch ein Archiv mit rund 1700 Alexa-Sprachaufzeichnungen zugesendet bekommen. Das Problem: Der Nutzer besitzt gar kein Alexa-fähiges Gerät – also weder ein Gerät aus der Amazon Echo-Reihe noch ein Fire TV oder einen Fire TV Stick. Es handelte sich um den Alexa-Verlauf einer anderen Person. Redakteure des Computermagazin c’t haben das Problem gelöst und anhand gespeicherter Sprachaufnahmen wie lokalen Wetterdaten und genannten Namen tatsächlich sogar den ursprünglichen Echo-Besitzer identifiziert. Laut Amazon war das alles „die Folge eines menschlichen Fehlers“, der natürlich in der Zukunft nicht mehr passieren soll.

Anleitung: Alexa Verlauf löschen – wenige Mausklicks reichen aus

Ich habe kein großes Problem damit, dass Amazon den Alexa Verlauf speichert. Besonders private Dinge sind nicht dabei. Die Standortverläufe, die andere Unternehmen anfertigen und das Geschäftsmodell von Facebook finde ich da schon deutlich problematischer. Trotzdem lasse ich mich regelmäßig daran erinnern, aufgezeichnete Sprachaufnahmen bei Amazon zu löschen. Man kann nämlich mit wenigen Mausklicks den Alexa Verlauf löschen und vollständig zurücksetzen. Sicher ist sicher. Diese Anleitung zeigt, wie es geht – Schritt für Schritt.

Alexa Verlauf löschen: Aufgezeichnete Sprachaufnahmen löschen – so geht’s:

  1. Die Alexa-Datenschutzseite öffnen. Entweder mit diesem Direktlink oder alternativ über amazon.de > Mein Konto > Digitale Inhalte und Geräte > Inhalte und Geräte > Alexa-Datenschutz
  2. Zum Menüpunkt „Sprachaufnahmen-Verlauf überprüfen“ navigieren
  3. Den Zeitraum auswählen. Wer den kompletten Alexa Verlauf löschen möchte, wählt natürlich „Gesamter Verlauf“ aus.
  4. Den Link „Alle Aufzeichnungen für den gesamten Verlauf löschen“ anklicken
  5. Das Löschen mit „Ja“ bestätigen
Alexa Verlauf löschen: Aufgezeichnete Sprachaufnahmen löschen - so geht's
Ein Klick und spätestens 24 Stunden später sind alle gespeicherten Sprachaufnahmen gelöscht
 

Amazon weist kurz vor dem Löschen noch einmal darauf hin, dass das Löschen der aufgezeichneten und gespeicherten Sprachaufzeichnungen eventuell zu einem „verschlechterten Alexa-Erlebnis“ führen kann. Bemerkt habe ich davon aber bisher noch nichts, weder was das Verständnis meiner Sprachbefehle, noch die Verarbeitung der Interaktionen betrifft.

IMDb Freedrive: Amazon startet kostenlosen Streaming-Dienst in den USA

IMDb Freedrive: Amazon startet kostenlosen Streaming-Dienst in den USAAmazon hat einen neuen Streaming-Dienst gestartet. Im Gegensatz zu Prime Video ist IMDb Freedrive komplett kostenlos. Namensgeber ist die Internet Movie Database, kurz IMDb. Die Filmdatenbank gehört bereits seit 1998 zu Amazon. Finanziert wird das neue Streaming-Angebot über Werbung. IMDb Freedrive in Deutschland? Noch nicht. Der neue kostenlose Streaming-Dienst ist vorerst nur für Nutzer in den USA.

Was vor einigen Monaten noch ein Gerücht war, ist nun tatsächlich eingetroffen. Amazon hat unter dem Namen IMDb Freedrive einen kostenlosen Streaming-Dienst gestartet. Nutzer in den USA bekommen mit IMDb Freedrive Zugriff auf Filme wie Memento, Der Patriot, Last Samurai und The Illusionist. Außerdem stehen Serien und TV-Shows wie Fringe, Heroes und auch Reality-Formate wie der Bachelor zum Streamen bereit. Die ganz neuen Titel gibt es also nicht zu sehen, genauso wenig wie heiß begehrte Serien. Im Gegenzug ist IMDb Freedrive aber komplett kostenlos. Die Finanzierung realisiert Amazon über Werbeeinblendungen, die sich nicht überspringen lassen. Der Kauf einzelner Inhalte ist nicht möglich und auch das Herunterladen von Filmen, Serien und TV-Sendungen funktioniert nicht. Wie bei Prime Video sorgt aber die X-Ray-Funktion bei Bedarf für weitere Informationen über Schauspieler oder Musik.

Für die Nutzung von IMDb Freedrive benötigen Nutzer einen IMDb- bzw. Amazon-Account. Das Streaming klappt mit dem Fire TV, dem Fire TV Stick und außerdem auch einfach im Browser. Ob und wann IMDb Freedrive in Deutschland an den Start geht, ist unbekannt.

Musik für die ganze Familie: 3 Monate Amazon Music Unlimited für nur 3 Euro testen

Musik für die ganze Familie: 3 Monate Amazon Music Unlimited für nur 3 Euro testenBei Amazon gibt es mal wieder einen guten Deal zum Testen des hauseigenen Musikstreaming-Dienstes Amazon Music Unlimited. Für nur drei Euro kann man Amazon Music Unlimited drei Monate lang ausprobieren – und zwar gleich das Familienpaket, das bis zu sechs Familienmitglieder nutzen können. Zu entdecken gibt es viele Millionen Songs und Fußballübertragungen.

Jetzt testen: 3 Monate Amazon Music Unlimited für nur 3 Euro

Amazon Music Unlimited, der vollwertige Musikstreaming-Dienst von Amazon, lässt sich gerade günstig testen. 3 Monate lang für nur 3 €. Dafür gibt es gleich das Familienpaket, das sechs Familienmitglieder gleichzeitig auf sechs verschiedenen Geräten nutzen können. Falls nicht rechtzeitig gekündigt wird, was ganz einfach mit ein paar Klicks im Amazon-Kundenkonto funktioniert, werden nach Ablauf der drei Monate die üblichen 14,99 Euro pro Monat fällig. Offiziell gilt das Angebot nur für Neukunden, die Amazon Music Unlimited noch nicht ausprobiert haben. Bei mir hat es aber auch funktioniert, obwohl ich schon einmal bei einer ähnlichen Aktion zugeschlagen habe.

So geht’s:

  1. Aktionsseite besuchen
  2. Auf den Button „Jetzt starten“ klicken und einloggen
  3. Mitgliedschaft „Unlimited für Familien“ auswählen
  4. Anmeldung abschließen

Achtet auf jeden Fall auf den angezeigten Preis, um sicherzugehen, dass das Angebot gilt. Vor allem dann, wenn Amazon Music Unlimited bereits ausprobiert wurde.

Mehr als 50 Millionen Songs und Fußball-Liveübertragungen

Wie man es von anderen Musikstreaming-Diensten kennt, bietet Amazon Music Unlimited Zugriff auf jede Menge Musik. Mehr als 50 Millionen Songs sowie Hörspiele für Kinder und Erwachsene stehen zum Abruf bereit. Außerdem kann man mit Amazon Music Unlimited alle Spiele der Bundesliga und der 2. Bundesliga, die Partien der vier deutschen Teams in der Champions League und den DFB-Pokal hören – wahlweise einzeln oder in der Konferenz. Das Musikstreaming mit Amazon Music Unlimited funktioniert auf den unterschiedlichsten Geräten vom PC und Notebook über das Smartphone oder Tablet bis hin zum Fire TV und den Echo-Geräten.

Der Deal läuft noch bis zu 11.11.2018 um 23:59 Uhr. Alle Einzelheiten gibt es hier direkt auf der Aktionsseite bei Amazon.

Fire TV & Fire TV Stick: Sprachsuche mit Problemen bei Netflix-Inhalten

Fire TV & Fire TV Stick: Sprachsuche mit Problemen bei Netflix-InhaltenProbleme mit der Sprachsuche auf dem Fire TV und dem Fire TV Stick? Keine Sorge, ihr seid nicht allein. Das Problem ist bekannt und Amazon arbeitet bereits an einer Lösung.

Die Sprachsuche, die das Fire TV und der Fire TV Stick in Kombination mit der passenden Sprachfernbedienung oder der entsprechenden Smartphone-App bereitstellen, ist eine praktische Sache. Statt Suchbegriffe mühsam mit der Bildschirmtastatur eingeben zu müssen, kann man sie einfach einsprechen. Das funktioniert nicht nur mit hauseigenen Inhalten bei Prime Video, die Sprachsuche kann auch das Angebot von Netflix durchsuchen. Eigentlich. Aktuell gibt es damit nämlich Probleme. Entweder funktioniert das Aufspüren von Netflix-Inhalten gar nicht oder nur sehr schlecht und unzuverlässig – und das bereits seit längerer Zeit.

Die Jungs von Caschys Blog haben bei Amazon nachgefragt und herausgefunden, dass es sich offenbar um ein Problem handelt, das bei Amazon bekannt ist. Man arbeitet bereits an einem Fix, der das Problem beheben soll, kann aber noch nicht sagen, wann der Fehler ausgebügelt wird.

Mit dem Fire TV Dolby Atmos streamen – so geht’s

Mit dem Fire TV Dolby Atmos streamen - so geht's
Mit dem neuen Amazon Original Tom Clancy’s Jack Ryan stehen seit einigen Tagen erstmals Inhalte mit Dolby Atmos Surround-Sound bei Prime Video zum Abruf bereit. Das Fire TV 3 (Anhängerform) unterstützt das moderne Soundformat, das für einen besonders guten Raumklang sorgen soll. Es ist allerdings nicht sofort möglich, mit dem Fire TV Dolby Atmos zu streamen. Die Option muss manuell aktiviert werden. So geht’s.

Dolby Atmos funktioniert nur mit dem modernen Fire TV 3

Damit man mit dem Fire TV Dolby Atmos streamen kann, muss das neue Fire TV 3 (Anhängerform) im Wohnzimmer stehen bzw. hängen. Auch der bisher nur in den USA erhältliche Fire TV Cube unterstützt das moderne Soundformat. Frühere Fire TV-Modellen und der Fire TV Stick bieten keine Dolby Atmos-Unterstützung.

Dolby Atmos gibt es nur bei der Ultra HD-Variante

Zu beachten ist, dass es den besonders hochauflösenden Dolby Atmos-Sound nur bei der Ultra HD-Variante gibt. Leider macht Amazon es uns Nutzern hier nach wie vor unnötig schwer, denn die „normale“ Full HD-Variante und die 4K- bzw. Ultra HD-Variante werden bei Prime Video als separate Versionen angeboten. Man muss sich also gezielt auf die Suche nach der Ultra HD-Variante begeben und das ist gar nicht so einfach, denn die Suchfunktion zeigt oft nur die einfache Full HD-Variante.



Am einfachsten ist es, auf der Startseite oder unter „Meine Videos“ nach der Reihe mit der Überschrift „Prime 4K Ultra HD-Serien“ Ausschau zu halten, die alle 4K- bzw. UHD-Inhalte beinhaltet. Dort ist dann unter anderem auch Tom Clancy’s Jack Ryan auffindbar, die Serie, die Dolby Atmos mit im Gepäck hat.

Mit dem Fire TV Dolby Atmos streamen - so geht's

Dort kann man dann gezielt die Ultra HD-Variante auswählen und sich auf der Detailseite anhand des „[Ultra HD]“-Zusatzes im Titel auch noch einmal vergewissern, dass es sich um die richtige Auswahl handelt.

Mit dem Fire TV Dolby Atmos streamen - so geht's

Mit dem Fire TV Dolby Atmos streamen: Dolby Atmos muss manuell aktiviert werden

Fire TV 3 und die hochauflösende Ultra HD-Variante am Start? Dann kann das Streamen mit dem modernen Audioformat losgehen. Das klappt allerdings nicht automatisch, Dolby Atmos muss auf dem Fire TV erst manuell aktiviert werden. Einfach während der Wiedergabe die Optionstaste auf der Fire TV-Fernbedienung drücken und zu Menüpunkt „Audio“ navigieren.

Mit dem Fire TV Dolby Atmos streamen - so geht'sAnschließend nur noch Dolby Atmos auswählen und dem Dolby Atmos-Genuss sollte nichts mehr im Weg stehen.

Mit dem Fire TV Dolby Atmos streamen - so geht's

tl;dr:

  1. Fire TV 3 (oder Fire TV Cube) nutzen
  2. Ultra HD-Variante bei Prime Video auswählen
  3. Dolby Atmos während der Wiedergabe manuell in den Optionen aktivieren

Unter dem Strich ist das auf jeden Fall unerfreulich umständlich und ich kann mir gut vorstellen, dass Amazon das mit einem zukünftigen Software Update optimiert.

 

Kommt ein kostenloser Videodienst exklusiv für Fire TV- und Fire TV Stick-Besitzer?

Kommt ein kostenloser Videodienst exklusiv für Fire TV-Besitzer?
Laut diverser Medienberichte plant Amazon die Einführung eines neuen exklusiven Videodienstes für Besitzer eines Fire TV-Gerätes. Der Dienst soll kostenlos sein, durch Werbung finanziert werden und das Streaming-Angebot Prime Video ergänzen. Zu sehen gibt es wohl vor allem ältere Inhalte.

In den USA sind die Planungen offenbar schon weit fortgeschritten. Wie The Information berichtet, soll der neue kostenlose Videoservice auf den Namen Free Dive hören und sich am „Roku Channel“ orientieren, der in Amerika Besitzern eines entsprechenden Streaming-Gerätes zur Verfügung steht. Gezeigt werden sollen offenbar vor allem ältere TV-Sendungen, die von größeren TV-Studios linzensiert werden. Hauseigene Inhalte könnten den Videodienst auffüllen. Für das Konzept und die Entwicklung soll das Tochterunternehmen IMDb zuständig sein, das hinter der großen und bekannten Filmdatenbank steht und bereits seit längerer Zeit zu Amazon gehört.

In Deutschland dürfte Free Dive nicht so schnell starten. Allerdings ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass Amazon den neuen kostenlosen Videodienst nach einer erfolgreichen Markteinführung in den USA auch international auf die Fire TV- und Fire TV-Stick-Geräte bringt.

Fire TV, Fire TV Stick und viele weitere Amazon-Geräte reduziert

Fire TV, Fire TV Stick und viele weitere Amazon-Gerät reduziertNur eben kurz notiert: Unter dem Motto „Angebote zum Schulstart“ hat Amazon gerade jede Menge hauseigene Geräte reduziert. Mit dabei sind auch das Fire TV und der Fire TV Stick. Die beiden Streaming-Adapter gibt es jeweils 25 % günstiger.

Noch auf der Suche nach einem Fire TV oder einem Fire TV Stick? Dann gibt es gerade mal wieder die Möglichkeit, günstiger zuzuschlagen. Im Rahmen der „Angebote zum Schulstart“-Aktion hat Amazon den Preis für das Fire TV 3 (Anhängerform) und den kompakten Fire TV Stick um jeweils 25 % reduziert. Das Fire TV 3 gibt es gerade für nur 59,99 € statt 79,99 € und der Fire TV Stick geht für 29,99 € statt 39,99 € über die virtuelle Ladentheke.

Fire TV Stick mit Alexa-Sprachfernbedienung

Preis: 39,99 Euro

Preisangabe ohne Gewähr.

Ebenfalls reduziert sind Geräte aus der Echo-Familie und der Kindle-Serie. Unter anderem gibt es den kleinen Echo Dot für 39,99 € statt 59,99 €, den Echo für 79,99 € statt 99,99 € und den Echo Show mit einer besonderen kräftigen Preissenkung um satte 41  %. Der eBook-Reader Kindle Paperwhite kommt aktuell für 89,99 € statt 119,99 € nach Hause.

Ich habe keine Angabe gefunden, die verrät, wie lange die Aktion läuft. Deshalb vor dem Bestellen auf jeden Fall nochmal sicherheitshalber auf den Preis gucken 😉

 

 

 

Alles Preisangaben ohne Gewähr.

 

ADB.Miner: Android Malware befällt Fire TV und Fire TV Stick

ADB.Miner: Android Malware befällt Fire TV und Fire TV Stick

Es geht gerade eine Android Malware um, die vor allem Fire TV- und Fire TV Stick-Besitzern zu schaffen macht. Der Schädling ADB.Miner befällt das auf Android basierende Streaming-Gerät von Amazon und nutzt die Ressourcen, um Kryptowährungen zu schürfen. Das Fire TV oder der Fire TV Stick ist dann praktisch unbrauchbar. Man kann sich allerdings ganz einfach schützen.

ADB.Miner: Fire TV Malware nutzt alle Ressourcen und macht das Gerät praktisch unbrauchbar

Wenn das eigene Fire TV oder der heimische Fire TV Stick mit dem Schädling ADB.Miner befallen ist, merkt man das als Nutzer sofort. Der Streaming-Adapter ist extrem langsam und praktisch unbrauchbar, weil die Malware im Hintergrund die gesamten Ressourcen verbraucht, um Kryptowährungen wie Bitcoin und Co. zu schürfen. Die Schadsoftware ist aber sogar sichtbar. Sie zeigt sich immer wieder mit dem Namen „Test“ und dem grünen Android-Männchen auf dem Bildschirm.

Wie kann man sich schützen? Malware kommt per Sideloading auf die Geräte

Gute Nachricht für fast alle Fire TV- und Fire TV Stick-Besitzer: Wer das Streaming-Gerät von Amazon nur für Prime Video, Netflix und andere ganz normale Anwendungszwecke nutzt, ist erstmal nicht unmittelbar gefährdet. Der Schädling kommt nämlich per Sideloading, also über das Installieren (unbekannter) Apps außerhalb den App Stores, und über andere befallene Geräte im Netzwerk auf das Fire TV und den Fire TV Stick. Es ist wohl noch nicht bekannt, mit welcher App genau, aber es handelt sich offenbar um Software, mit der man illegale Inhalte abrufen kann.

Um sich vor dem ADB.Miner auf dem Fire TV oder dem Fire TV Stick zu schützen, sollte man sich also einfach nur daran erinnern, auf keinen Fall einfach unbekannte Apps per Sideloading zu installieren – und Software wie Sky Go nur direkt aus dem offiziellen Google Play Store zu laden. Die beste Lösung: Die Installation von Apps unbekannter Herkunft und das ADB-Debugging komplett deaktivieren, spätestens unmittelbar nach dem Installieren einer (zuverlässigen) Sideloading-App.

Bei Nutzern, die mit dem Sideloading und Drittanbieter-Apps noch nie etwas zu tun hatten, sollten die beiden Funktionen von Anfang an ausgeschaltet sein. Da droht also keine Gefahr. Prüfen kann man das beim Fire TV und Fire TV Stick unter Einstellungen -> Gerät -> Entwickleroptionen.

ADB.Miner entfernen: Fire TV auf Werkseinstellungen zurücksetzen

Wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen und das Fire TV oder der Fire TV Stick mit der Android Malware ADB.Miner befallen ist, reicht es nicht, die ominöse App zu deinstallieren. Stattdessen sollte man das Streaming-Gerät komplett auf die Werkseinstellungen zurücksetzen – und anschließend sichergehen, dass ADB-Debugging deaktiviert ist und man keine unbekannten Apps installiert.

Neues Fire TV Update rückt die Amazon Channels in den Fokus

Neues Fire TV Update rückt die Amazon Channels in den Fokus
Amazon verteilt gerade ein neues Software Update für viele Geräte der Fire TV- und Fire TV Stick-Reihe. Fire OS Version 5.2.6.3 (606753420) rückt die optional zubuchbaren Amazon Channels in den Fokus, damit sie zukünftig einfacher erreichbar sind.

Die Amazon Channels sind nun schon seit längerer Zeit auch in Deutschland buchbar und halten viele Zusatzinhalte bereit, die normalerweise oft nur in teuren Pay TV-Paketen zur Verfügung stehen. Das bekannteste Beispiel ist wohl der Eurosport Player, mit dem man für 4,99 Euro im Monat exklusive Spiele der Fußball-Bundesliga und andere Sportübertragungen über die Fire TV-Box oder den Fire TV Stick sehen kann. Bisher waren die optionalen Amazon Channels nicht besonders einfach zugänglich. Das ändert sich nun aber mit dem Fire TV Update auf Version 5.2.6.3 (606753420).

Neues Fire TV Update: Aus „Meine Apps & Spiele“ wird „Meine Apps & Channels“

Die Aktualisierung macht auf dem Home Screen aus der bisherigen Zeile „Meine Apps & Spiele“ den Menüpunkt „Meine Apps & Channels“. Dort bekommt man dann nach dem Update nicht nur Zugriff auf die Kacheln mit den installierten Apps und Spielen, sondern kann zusätzlich auch die gebuchten Amazon Channels anwählen. Damit entfällt dann der Umweg über die „Meine Videos“-Sektion und das Scrollen zur „Meine Channels“-Kachelleiste. Wie bei den Apps können Nutzer mit Hilfe der Menütaste auf der Fernbedienung die Kacheln verschieben und die Reihenfolge an die eigenen Wünsche anpassen.

Neues Fire TV Update rückt die Amazon Channels in den Fokus
Mit dem neuen Fire TV Update sind die Amazon Channels schneller und bequemer erreichbar (Screenshot: aftvnews.com)

Optimierte Benutzeroberfläche vorerst nur für ältere Fire TV-Modelle

Die neue Fire OS Version 5.2.6.3 (606753420) mit dem schnelleren Zugriff auf die gebuchten Amazon Channels kommt in den USA bereits auf die Geräte. Normalerweise dauert es nur ein paar Tage, bis die Aktualisierung auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern ausgerollt wird. Wie immer kann man versuchen, das Update über Einstellungen -> Gerät -> Info -> Verfügbarkeit von Systemupdates prüfen manuel anzustoßen. Veröffentlicht wird das Update übrigens offenbar erstmal nur die älteren Geräten, also die ersten beiden Generation des Fire TV sowie den alten Fire TV Stick und den neuen Fire TV Stick mit Alexa-Sprachfernbedienung. Das neue Fire TV 3, das als einziges Gerät der Familie bereits auf der Basis von Fire OS 6 läuft, bleibt erstmal außen vor.

Wer mal einen Amazon Channel einfach mal ausprobieren möchte, kann das übrigens problemlos tun. Fast alle zubuchbaren Kanäle können 30 Tage lang kostenlos getestet werden.

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Firefox für Fire TV unterstützt endlich eigene Lesezeichen

Firefox für Fire TV unterstützt endlich eigene Lesezeichen

Nach dem Update auf Version 2.0 unterstützt der Browser Firefox für Fire TV endlich eigene Lesezeichen und merzt damit einen der größten Nachteile gegenüber dem Silk Browser von Amazon aus.

Als Firefox für Fire TV Ende letzten Jahres veröffentlicht wurde, war es einer meiner Kritikpunkte, dass der Browser keine eigenen Lesezeichen ermöglicht. Bookmarks sind nämlich gerade bei einem Webbrowser für den Fernseher wichtig, damit man nicht jede Webadresse ständig erneut mit der Fernbedienung über die vergleichsweise umständliche OnScreen-Tastatur eingeben muss. Beim Amazon Silk Browser, der praktisch zeitgleich erschienen ist, konnte man von Anfang an eigene Lesezeichen hinzufügen und favorisierte Webseiten dementsprechend unkompliziert aufrufen.

Jetzt haben die Macher Firefox für Fire TV ein Update auf die Version 2.0 spendiert und damit auch endlich eigene Lesezeichen ermöglicht. Die Funktionsweise ist denbkar einfach. Die gewünschte Webseite aufrufen, die Menü-Taste auf der Fire TV-Fernbedienung drücken, zum passenden Symbol navigieren und mit der Auswahltaste bestätigen.

Anschließend steht die Webseite direkt auf dem Startbildschirm des Browser zum schnellen Aufruf bereit. Bei der Gelegenheit kann man dann auch gleich die voreingestellten Bookmarks, die auf amerikanische Nutzer zugeschnitten sind, von der Startseite entfernen. Dafür einfach eines der nicht gewollten Lesezeichen anwählen, die Menü-Taste drücken und „Entfernen“ auswählen.

Firefox für Fire TV

Preis: — Euro

Preisangabe ohne Gewähr.