TIDAL App für Fire TV und Fire TV Stick erschienen: Qualitativ hochwertiges Musikstreaming auf dem Fernseher

TIDAL App für Fire TV und Fire TV Stick erschienen: Qualitativ hochwertiges Musikstreaming auf dem Fernseher
Dank der passenden TIDAL App für Fire TV und Fire TV Stick gibt es jetzt einen weiteren Musikstreaming-Dienst für die Streaming-Adapter von Amazon. TIDAL wirbt mit einer verlustfreien Datenkompression für eine besonders hohe Audioqualität und kann derzeit sogar 180 Tage lang kostenlos ausprobiert werden.

Noch ein Musikstreaming-Dienst für das Fire TV und den Fire TV Stick? Da gibt es doch schon Spotify, Deezer und natürlich das hauseigene Angebot Amazon Music. Der Dienst TIDAL, an dem unter anderem der Rapper Jay Z beteiligt ist, versucht sich deshalb mit einem „verlustfreien Musikstreaming“ von der Masse abzuheben. Das verspricht eine besonders hochwertige Klangqualität. Ob das bei der Wiedergabe am TV-Gerät eine Rolle spielt, ist fraglich, allerdings funktioniert das Musikstreaming nicht nur mit der neuen TIDAL App für Fire TV und Fire TV Stick, sondern auch am PC, am Mac, mit dem Smartphone,  mit dem Tablet und sogar mit vielen High-Fidelity-Netzwerkplayern. Davon abgesehen gibt es natürlich keine großen Unterschiede. Man kann viele Millionen Musiktitel und Alben abrufen. Außerdem gibt es direkt auf der Startseite Zugriff auf kuratierte Inhalte, Playlists, Musikvideos und Livestreams. Gerade bei den Videos bietet sich die Nutzung mit dem Fire TV oder dem Fire TV Stick natürlich an.

Interessant ist die neue TIDAL App für das Fire TV und den Fire TV Stick aber vor allem deshalb, weil man TIDAL derzeit über diesen Link 180 Tage lang kostenlos testen kann (rechtzeitige Kündigung nicht vergessen!). Anschließend geht es für 9,99 Euro im Monat weiter.

TIDAL

Preis: — Euro

Preisangabe ohne Gewähr.

waipu.tv startet auf dem Fire TV & Fire TV Stick in die Beta

waipu.tv startet auf dem Fire TV & Fire TV Stick in die Beta

Mit waipu.tv zeigt sich seit einigen Tagen ein weiterer IPTV-Dienst auf dem Fire TV und dem Fire TV Stick, der zunächst in einen Beta-Test startet. Während der Erpobung stehen öffentlich-rechtliche und private TV-Sender kostenlos zur Verfügung. Mit der Vollversion sollen dann auch die praktischen Zusatzfunktionen von waipu.tv funktionieren, nämlich das Aufnehmen und Pausieren der Inhalte.

Mit waipu.tv bekommen die etablierten IPTV-Angebote von Zattoo und Magine TV auf den Streaming-Geräten von Amazon Konkurrenz. Bisher gelangte das Angebot von waipu.tv nur mit einem Google Chromecast auf den Fernseher, nun kommen aber auch Fire TV- und Fire TV Stick-Besitzer in den Genuss. Während der derzeit laufenden Beta-Phase kann man kostenlos auf mehr als 50 verschiedene TV-Sender zugreifen, von denen insbesondere die öffentlich-rechtlichen Angebote auch in HD-Qualität zur Verfügung stehen. Nach aktuellen Planungen soll dann im ersten Quartal 2017 die Vollversionen erscheinen, mit der dann auch die Aufnahme der TV-Programme möglich sein wird. Allerdings endet dann natürlich auch das kostenlose Angebot. Später werden also 4,99 Euro pro Monat für das Comfort-Paket mit 10 Stunden Aufnahmespeicher oder monatlich 14,99 Euro für die Perfect-Variante mit 50 Stunden Aufnahmespeicher fällig. Das Perfect-Paket beinhaltet zudem bereits die HD-Option und die Mobil-Option, mit der man dann auch unterwegs auf dem Smartphone oder Tablet einschalten kann.

Der Dienst waipu.tv gehört zur Exaring AG, die in Deutschland ein 12.000 km langes Glasfasernetz betreibt. waipu.tv nutzt dieses Glasfasernetz und konkurriert deshalb im Idealfall lediglich auf der letzten Meile mit den anderen Diensten im „normalen“ Netz, da das Signal so spät wie möglich in das reguläre Netz geleitet wird.

Der neue Fire TV Stick: Was können wir erwarten?

Der neue Fire TV Stick

Wenn sich alle Gerüchte und Hinweise der letzten Tage und Wochen bewahrheiten, dann wird Amazon ziemlich zeitnah einen neuen Fire TV Stick präsentieren. Ich gehe davon aus, dass man sich bei der Entwicklung vor allem auf die Leistung konzentriert hat, da das der Bereich ist, in dem der aktuelle Fire TV Stick langsam aber sicher an seine Grenzen kommt. Außerdem geben die FCC-Dokumente bereits einen Hinweis darauf, dass eine moderne WLAN-Technik mit an Bord sein wird. Auch beim Zubehör wird es wohl Veränderungen geben.

Prozessor und RAM

Mit großer Sicherheit wird der Fire TV Stick 2 einen schnelleren Chip als das Vorgängermodell mitbringen, da der aktuelle Fire TV Stick hier und da ganz schön ins Schwitzen kommt und seit Fire OS 5 oft keine runde, flüssige Nutzung mehr ermöglicht, auch wenn das Streaming selbst in Full HD-Qualität immer noch bestens läuft. Im Fire TV Stick steckt ein ARM Cortex A9 mit zwei Kernen und maximal 1,0 GHz Taktfrequenz. Gut möglich, dass der neue Fire TV Stick wie das Fire TV mit einem Quad Core-Prozessor ausgestattet wird. Ist das aus Kostengründen oder wegen der kompakten Abmessungen des Sticks nicht möglich, sollte zumindest durch eine modernere Architektur oder eine höhere Taktfrequenz spürbar mehr Leistung vorhanden sein. Auch eine Verdopplung des Arbeitsspeichers von einem Gigabyte auf zwei Gigabyte würde den kleinen Streaming-Stick bereichern.

Schnelles 802.11ac-WLAN

Die Dokumente bei der US-amerikanischen FCC verraten, dass der neue Fire TV Stick vermutlich die neue WLAN-Technik nach dem 802.11ac-Standard mitbringt. Während beim aktuellen Fire TV Stick lediglich die Nutzung von 802.11n-WLAN möglich ist, würde der ac-Standard eine höhere Datenübertragungsrate bieten, sofern man denn zu Hause einen passenden WLAN-Router bzw. Access Point im Betrieb hat. Die Nutzung des 5 GHz-Frequenzbandes bietet in dichtbesiedelten Gebieten weitere Vorteile. Gerade im Hinblick auf die Tatsache, dass man den Fire TV Stick nicht mit einem Kabel ins Internet bringen kann, ist das 802.11ac-WLAN eine gute Lösung für eine stabilere, schnellere Internetverbindung. Selbstverständlich wird der neue Fire TV Stick aber abwärtskompatibel sein und auch die weniger modernen WLAN-Standards weiterhin unterstützen.

4K Ultra HD

Ich gehe nicht davon aus, dass der neue Fire TV Stick Inhalte in 4K Ultra HD-Qualität an entsprechende TV-Geräte weiterreichen kann. Technisch wäre das sicher machbar, allerdings fehlt Amazon dann ein wichtiges Verkaufsargument für das Fire TV, das immerhin für einen wesentlich höheren Preis verkauft wird. Vielleicht überrascht Amazon mit dem neuen Fire TV Stick aber auch und bietet durch eine Unterstützung der 4K Ultra HD-Qualität ein passendes Gegenstück zum neuen Google Chromecast Ultra, der wohl Anfang Oktober vorgestellt wird und die gestochen scharfe Auflösung mit im Gepäck haben soll. Googles 4K-Chromecast wird mit rund 70 Euro aber wohl auch deutlich teurer als der neue Fire TV Stick sein.

Neue Sprachfernbedienung

Die Sprachsuche wurde von Amazon durch die Integration der Netflix-Inhalte deutlich aufgebohrt und auch die Sprachassistentin Alexa steht – und das munkelt man laut – kurz vor der Veröffentlichung in Deutschland. Da macht es Sinn, den neuen Fire TV Stick in Verbindung mit einer Sprachfernbedienung anzubieten. Einem Kunden in den USA soll der Amazon-Support eine neue Sprachfernbedienung mit „neuen Funktionen und einigen Modifikationen“ versprochen haben. Elias von aftvnews.com spekuliert unter anderem über einen Kopfhöreranschluss in der neuen Sprachfernbedienung, wie er auch im Fire TV Gamecontroller zu finden ist. Ob es auch weiterhin eine günstigere Variante ohne Sprachfernbedienung geben wird, bleibt offen.

Bluetooth 4.1

Der aktuelle Fire TV Stick beherrscht lediglich den betagten Bluetooth 3.0-Standard. Zeit für ein Update! Das Gerät, das bei der FCC getestet wurde, bringt Bluetooth 4.1 mit. Damit würde der kleine Stick zum großen Fire TV der 2. Generation aufschließen, das ebenfalls Bluetooth 4.1 unterstützt. Der energiesparende Anbindung von modernen Bluetooth-Headsets und ggf. auch einem neuen Gamecontroller steht damit dann nichts im Weg.

Neuer Fire TV Stick 2 schon nächste Woche?

Neuer Fire TV Stick 2

Spätestens seit dem Auftauchen eines „verdächtigen“ Gerätes bei der US-amerikanischen FCC pfeifen es die Spatzen von den Dächern, dass ein neuer Fire TV Stick 2 vor der Tür steht. Elias von aftvnews.com konnte nun ein paar weitere Hinweise sammeln, die dafür sprechen, dass der Fire TV Stick 2 unter Umständen schon nächste Woche erscheint.

Neuer Fire TV Stick 2 mit überarbeiteter Sprachfernbedienung?

Während der Fire TV Stick hierzulande sowohl in der normalen Version, als auch in der Variante mit der Sprachfernbedienung, weiterhin zu haben ist, wird der kleine Streaming-Stick in den USA schon länger als „currently unavailable“ bezeichnet, kann also nicht mehr bestellt werden. Nun hat sich ein Leser von AFTVnews gemeldet, der sich einen Fire TV Stick mit Sprachfernbedienung kurz vor dem Ausverkauf bestellt hat. Als Lieferdatum hat Amazon.com anschließend den 21. September 2016 angegeben, den Versandzeitpunkt nun aber auf den 28. September 2016 geändert. Der Leser fragte dann einfach mal bei Amazon nach und bekam den Hinweis, dass er einen neuen Fire TV Stick mit „einigen coolen neuen Funktionen“ inklusive einer neuen Sprachfernbedienung mit „einigen neuen Funktionen und einigen Modifikationen“ erhalten wird, der „die Wartezeit wert“ sein wird.

Wenn der Amazon-Support in den USA nicht einfach schlecht informiert war, steht also offenbar ein neuer Fire TV Stick 2 mit neuer Sprachfernbedienung kurz vor der Veröffentlichung und könnte schon im Laufe der nächsten Woche präsentiert werden, bevor er dann ab dem 28. September 2016 verschickt wird. Wenn bestehende Bestellungen durch den neuen Fire TV Stick 2 ersetzt werden, liegt es nahe, dass es auch beim neuen Streaming-Stick von Amazon beim aktuellen Preis von 49,99 Euro bleibt.

Ob tatsächlich zeitnah ein neuer Fire TV Stick 2 präsentiert wird, ob er auch direkt in Deutschland zu haben wird und ob eine günstigere Variante ohne Sprachfernbedienung zur Auswahl stehen wird, Antworten auf all diese Fragen bekommen wir natürlich erst bei der offiziellen Ankündigung. Ich bleibe dran!

via aftvnews.com

DAZN Fire TV App: „Netflix des Sports“ startet auf Fire TV & Fire TV Stick

DAZN Fire TV App

Mit DAZN ist endlich der Livesport-Streamingdienst der Perform Group gestartet, der mich bereits bei seiner ersten Ankündigung aufhorchen lassen hat. Für einen fixen Preis jede Menge Sport streamen, wann und wo ich will, das klingt spannend. Schon direkt zum Start macht die Perform Group eine Sache richtig und stellt von Anfang an eine DAZN Fire TV App zur Verfügung, mit der man den Dienst auf dem Fire TV und dem Fire TV Stick nutzen kann. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, schließlich war der kleine Fire TV Stick das meistverkaufte Amazon-Produkt im Jahr 2015. Denken wir an Maxdome, wo die Entwicklung sich enorm verzögert hat oder den Sender RTL, der seinen TVNow-Dienst bis heute nicht auf das Fire TV gebracht hat, ist das aber noch nicht überall angekommen. DAZN überrascht darüber hinaus mit einer guten Umsetzung und einer Menge attraktiver Übertragungsrechte, was natürlich immer die Basis eines Streamingdienstes ist. An der Bildqualität darf man aber gerne noch ein wenig arbeiten.

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Flux: Die einfache Twitch App für Fire TV & Fire TV Stick

Flux: Die einfache Twitch App für Fire TV & Fire TV Stick

Die offizielle Twitch App für das Fire TV und den Fire TV Stick ist keine große Erfolgsgeschichte. Am Anfang gab es lediglich eine ganz schlechte Twitch App, die Streams in fürchterlicher Qualität abspielte und dem Nutzer keine Möglichkeit gab, auf abonnierte Kanäle zuzugreifen. Mittlerweile existiert für alle Fire-Geräte mit Fire OS 5 eine stark verbesserte Version, die Streams in hoher Qualität liefert und eine Login-Funktion mitbringt, allerdings üben viele Nutzer immer noch viel Kritik. Bemängelt werden vor allem einige Bugs und die komplizierte Menüführung. Für alle genervten Nutzer gibt es nun eine (inoffizielle) Twitch App, die Abhilfe schafft: Flux.

Die kostenlose App vom deutschen Entwickler Mark Hähnel zeichnet sich durch eine enorm einfache Bedienung aus – einfach einmalig den eigenen Twitch Benutzernamen eingeben und schon bekommt man Zugriff auf alle Twitch-Streamer, denen man folgt. Die Streams werden in 1080p60 Full HD-Qualität präsentiert und der Chat lässt sich mit nur einem Tastendruck bequem auf dem großen Fernseher verfolgen.

Flux: Twitch Benutzername eingeben und los geht’s

Die Einrichtung der alternativen Twitch App ist kinderleicht. Beim ersten Start der kostenlosen Twitch App für das Fire TV und den Fire TV Stick wird man aufgefordert, den Twitch Benutzernamen einzugeben und bestätigt die Eingabe mit „Los geht’s“ . Das ist auch schon alles, was man für die Einrichtung von Flux erledigen muss.

Flux: Die einfache Twitch App für Fire TV & Fire TV Stick

Anschließend bekommt man eine übersichtliche Liste mit allen Kanälen präsentiert, denen man bei Twitch folgt. Auf einen Blick kann man anhand der grünen oder roten Farbgebung erkennen, welche Streamer gerade online sind und dank der angezeigten Kurzbeschreibung weiß man sofort, ob sich ein Einschalten lohnt.

Flux: Die einfache Twitch App für Fire TV & Fire TV Stick

Nun einfach einen Kanal mit der Fire TV-Fernbedienung oder dem Gamecontroller auswählen und schon startet der Stream in hoher Qualität. Mit einem Tastendruck nach rechts kann man den Chat einblenden und das Treiben auf dem großen Fernseher verfolgen. Ein weiterer Tastendruck nach rechts macht den Chat ein wenig transparent. Im Chat schreiben funktioniert nicht, das würde mit der Fernbedienung und dem Adlersuchsystem aber auch wenig Sinn machen. Wer sich am Chat beteiligen will, hat aber natürlich die Möglichkeit, mit der Twitch App auf dem Smartphone oder Tablet im Chat-Modus zu schreiben, während der Stream mit Flux auf dem Fire TV oder dem Fire TV Stick wiedergegeben wird.

Flux: Die einfache Twitch App für Fire TV & Fire TV Stick

Flux bietet die Möglichkeit, Streams in 1080p60-Auflösung abzuspielen, was der Full HD-Qualität mit 60 Bildern pro Sekunde entspricht. Das funktioniert natürlich nur, wenn der Stream in der hohen Qualität gesendet wird. Wer keine ausreichende Bandbreite zur Verfügung hat, kann die Qualität mit der Menü-Taste auf der Fire TV-Fernbedienung anpassen.

Flux: Die einfache Twitch App für Fire TV & Fire TV Stick

Für mich ist Flux (zum Amazon Appstore) definitiv eine sehr gelungene Alternative zur offiziellen App von Twitch. Wenn ich einfach nur auf meine abonnierten Kanäle zugreifen möchte, kann ich das mit Flux in Sekundenschnelle erledigen. Die App ist kostenlos und benötigt auf meinen Fire TV lediglich ein paar Megabyte Platz. Passt! Für alle Fans der Rocket Beans gibt es vom Entwickler übrigens auch die kostenlose App Rocket Beans TV, mit der man auf dem Fire TV und dem Fire TV Stick ganz einfach auf den Online-Kanal zugreifen kann.

Flux for Twitch
Flux for Twitch
Entwickler: Mark Hähnel
Preis: Kostenlos

Maxdome kommt endlich auf den Fire TV Stick und das Fire TV

Maxdome auf dem Fire TV Stick und Fire TV

//Update: Maxdome ist jetzt im App-Shop verfügbar! Nach wie vor kann man den Streaming-Dienst einen Monat lang kostenlos testen.

Was lange währt, wird endlich gut! Fast eineinhalb Jahre nach dem Release von Amazons Streaming-Box kommt Maxdome endlich auf den Fire TV Stick und das Fire TV. Der Streaming-Dienst, der zur ProSiebenSat.1 Media SE gehört, hat bekanntgegeben, dass „im Laufe der Woche“ eine passende App im App-Shop von Amazon heruntergeladen werden kann. Abonnenten können somit künftig das Film- und Serienangebot von Maxdome mit dem Fire TV und dem Fire TV Stick problemlos auf den Fernseher bringen.

Maxdome App bietet Zugriff auf das Monatspaket

Maxdome war hierzulande mal eine Art Pionier im Bereich Streaming, allerdings in einer Zeit, in der es weder Amazon Video noch Netflix in Deutschland gab. Schon früh hat man eine Flatrate mit dem Namen „Monatspaket“ etabliert, mit der sich Abonnenten die Inhalte zum Festpreis ansehen können. Als Pionier gestartet, ist Maxdome allerdings mittlerweile das dritte Rad am Wagen und in meinen Augen nur noch für die Inhalte interessant, deren Rechte bei der ProSiebenSat.1 Media SE liegen. Der Streaming-Anbieter wirbt auf seiner Webseite mit Serien wie The 100, Hannibal und Saving Hope. Wer mag, kann sich zudem von Danni Lowinski, Der letzte Bulle und Mila unterhalten lassen. Einen echten Mehrwert kann ich nicht entdecken, allerdings besitzt die Sendergruppe ProSiebenSat.1 in der Regel relativ lange Exklusivrechte, weshalb neue Staffeln von Two and a Half Men oder How I Met Your Mother in der Vergangenheit immer erst ein Jahr nach Beginn der Free TV-Ausstrahlung bei Amazon Video und Netflix gelandet sind, bei Maxdome aber schon deutlich früher zum Abruf bereitstanden. Für echte Fans solcher ProSiebenSat.1-Serien oder für den einen oder anderen Film kann sich ein Blick auf die Auswahl also durchaus lohnen – schließlich lässt sich das Angebot einen Monat lang gratis testen, bevor regulär 7,99 Euro im Monat fällig werden.

Mit mehr Inhalten in die Zukunft

Für die Zukunft will Maxdome aber wieder besser gerüstet sein. Noch in diesem Jahr will man die erste Eigenproduktion ankündigen, außerdem hat der Streaming-Anbieter Deals mit Walt Disney Pictures, Sony Pictures, Paramount Pictures und TMG geschlossen, um auch im Lizenzbereich mehr Inhalte anbieten zu können. Unter Umständen gar keine so schlechte Idee, schließlich setzen Netflix und auch Amazon Video derzeit eher auf Eigenproduktionen.

 

Amazon startet Prime Music in Deutschland und Österreich

Prime-Kunden in Deutschland und Österreich können ab sofort ohne zusätzlich Kosten auf den neuen Musikstreamingdienst Prime Music zugreifen. Wie in den USA, wo der Dienst schon seit rund einem Jahr zum Prime-Paket gehört, hat man hierzulande mit Prime Music Zugriff auf eine Million Songs, persönliche Radiosender und ausgesuchte Playlists. Prime Music funktioniert sowohl am Computer, als auch auf Smartphones und läuft natürlich auch auf dem Fire TV sowie dem Fire TV Stick.

Prime Music in Deutschland

Prime-Kunden profitieren für 49 Euro im Jahr bereits von vielen Vorteilen. Schon lange bietet Amazon für die Jahresgebühr nicht nur den schnellen und (überwiegend) kostenfreien Versand, sondern auch den Streamingdienst Prime Instant Video, der vor allem für uns Fire TV- und Fire TV Stick-Besitzer interessant ist. Die Kindle Leihbücherei und eine Cloud-Lösung für Fotos sind ebenfalls Bestandteil von Prime, spielen allerdings eine eher untergeordnete Rolle. Mit Prime Music kommt nun ein weiterer Prime-Vorteil dazu. Die Auswahl ist mit einer Million Songs (noch?) ziemlich dünn, wenn man mal an andere Dienste wie Spotify oder Apple Music denkt – im Gegenzug funktioniert der Dienst aber ziemlich einfach online und offline, was vor allem bei der Nutzung auf Smartphones ein wichtiger Punkt ist und auch die Playlists sowie die persönlichen Radios machen auf den ersten Blick einen guten Eindruck.

Prime Music ist im Browser direkt unter amazon.de/primemusic erreichbar. Wie schon beim Kauf von Apps, ist es deutlich praktischer, Titel am Rechner oder auf dem Smartphone bzw. Tablet zur Musikbibliothek hinzuzufügen oder eigene Playlists zu erstellen und die Inhalte anschließend über Einstellungen > Mein Konto > Amazon-Inhalte synchronisieren auf das Fire TV oder den Fire TV Stick zu schubsen. Direkt auf dem Fire TV wird das mit der Fernbedienung sonst schnell mal etwas nervig.

Prime Music Fire TV

Auf dem Fire TV war Prime Music bei mir übrigens erst nach einem Neustart der Box unter „Musik“ erreichbar. Dort kann ich jetzt auf die Songs meiner Musikbibliothek zugreifen und natürlich auch Alben und erstellte Playlists abspielen. Auch die verschiedenen Prime Radio-Stationen lassen sich mit dem Fire TV direkt auf dem Fernseher wiedergeben.

 

 

Maxdome auf dem Fire TV verzögert sich weiter

Maxdome auf dem Fire TV, ein Thema, in dem es scheinbar seit Monaten keine Bewegung gibt. Ein Jahr nach dem Deutschland-Start der Fire TV Box ist der Streaming-Dienst nach wie vor nicht auf dem Fire TV und dem Fire TV Stick erhältlich. Auch wenn es sich bei Maxdome mit Sicherheit nicht um so einen großen Player wie Netflix handelt, ist es vor allem für viele Serienfans ein interessanter Dienst. Schließlich gehört Maxdome zur ProSiebenSat.1 Media SE und hat neue Episoden der von der Sendergruppe lizensierten Serien oft deutlich früher im Angebot. Im Februar hieß es, dass man an einer App für das Fire TV arbeite, aber noch keinen genauen Termin nennen könne. Seitdem hat man nicht mehr viel gehört.

Maxdome auf dem Fire TV

Der Caschy ist nun offenbar an ein paar aktuelle Informationen gekommen. Wie er in seinem Blog schreibt, ist die Maxdome App für das Fire TV schon länger fertig, konnte aber zunächst nicht verteilt werden, weil ein Element der Software Probleme mit dem DRM-Schutz hatte. Das Problem soll allerdings mit einem Software-Update längst behoben worden sein und Maxdome auf dem Fire TV steht eigentlich nichts mehr im Wege.

Offenbar zögert Amazon im Moment damit, die Maxdome App für das Fire TV und den Fire TV Stick im App-Shop freizuschalten. Caschy spekuliert, dass Amazon unter Umständen warten könnte, um Maxdome vielleicht mit einem neuen Fire TV-Gerät gemeinsam vorzustellen. Die Amazon Fire TV Box ist nach wie vor „derzeit nicht verfügbar“ und kann bei Amazon direkt seit rund drei Wochen nicht mehr bestellt werden. Gerüchte rund um ein neues Fire TV-Gerät gibt es schon seit längerer Zeit immer wieder, unter anderem war im Juli der Benchmark eines unbekannten Gerätes aufgetaucht. Ob Maxdome auf dem Fire TV aber so eine große Strahlkraft besitzt, dass es sich für Amazon lohnt, einen gemeinsamen Release anzustreben, halte ich für sehr fraglich. (mehr …)

Fire TV Stick ruckelt? Hier ist ein Lösungsvorschlag

Fire TV Stick ruckelt

Immer wieder kann man Berichte lesen, in denen sich Nutzer darüber beschweren, dass der Fire TV Stick ruckelt. Auch beim Fire TV kommt es zu dem Ruckeln bei der Videowiedergabe. Vor allem bei langsamen, gleichmäßigen Kameraschwenks wird das Problem sichtbar. Klar ist, dass es nicht an der Hardware der beiden Streaming-Adapter liegt. Sowohl das Fire TV, als auch der Fire TV Stick bieten mehr als genug Leistungsreserven für die ruckelfreie Wiedergabe von Full HD-Inhalten und auch die Internetverbindung ist nicht für den Ärger bei der Wiedergabe verantwortlich. Es handelt sich um ein Problem mit dem Videoformat, der Fire TV Stick hat nämlich offensichtlich Schwierigkeiten mit 24p-Inhalten. Es gibt jedoch eine Lösung, mit der man das Ruckeln deutlich reduzieren kann.

Schon direkt nach dem Deutschlandstart des Fire TV konnte man lesen, dass die Wiedergabe nicht immer rund läuft. Viele berichten auch, dass der kleine Fire TV Stick ruckelt. Der Grund für den Ärger: Beide Streaming-Adapter von Amazon haben offenbar Probleme damit, die Bildwiederholrate an den Inhalt anzupassen, der gerade abgespielt wird. Liegen Filme oder Serien im 24p-Format auf dem Server, kommt es bei der Wiedergabe besonders häufig zum Ruckeln. Es ist offenbar auch davon abhängig, an welches TV-Gerät das Fire TV oder der Fire TV Stick angeschlossen ist. Ich habe mit meinem Toshiba-Gerät absolut keine Probleme, konnte aber an zwei verschiedenen Fernsehern von Samsung selbst erleben, wie nervig es ist, wenn der Fire TV Stick ruckelt. Mit ein paar einfachen Einstellungen kann man aber dafür sorgen, dass die Wiedergabe wieder rund läuft. Der Trick: Man passt die Videoeinstellungen manuell an.

Fire TV Stick ruckelt? Videoeinstellungen manuell anpassen!

Die meisten Nutzer von Fire TV und Fire TV Stick werden die automatische Anpassung der Videoeinstellungen aktiviert haben, die dann dafür sorgt, dass der Fire TV Stick ruckelt. Um die stotternde Wiedergabe zu verbessern kann man die Videoeinstellungen manuell anpassen. Damit bekommt man das Problem in der Regel gut in den Griff. In den meisten Fällen hilft es, die Bildwiederholrate manuell auf 50Hz festzulegen, andere Inhalte laufen wiederum mit 60Hz flüssiger. Im Zweifelsfall sollte man an dieser Stelle ein wenig rumprobieren.

Um die Bildwiederholrate anzupassen, navigiert man von der Startseite aus zu den „Einstellungen“ und ruft dort die Abteilung „Töne und Bildschirm“ auf.

Fire TV Stick ruckelt

Dort wählt man „Bildschirm“ aus und entscheidet sich anschließend für „Videoauflösung“.

Fire TV Stick ruckelt

Es öffnet sich ein Menü, in dem man aus verschiedenen Optionen mit 50Hz und 60Hz wählen kann.

Fire TV ruckelt

Wie gesagt, je nach Inhalt muss man hier mit der 50Hz- und der 60Hz-Einstellung spielen, um die richtige Auswahl zu treffen. Die meisten Inhalte, die bei automatischen Videoeinstellungen ruckeln, laufen mit 50Hz wesentlich flüssiger.

Einstellungen am TV-Gerät optimieren

Je nach TV-Gerät, kann man am Fernseher selbst auch noch Einstellungen vornehmen, wenn der Fire TV Stick ruckelt. Viele Nutzer berichten, dass es sich positiv auswirkt, Software-Funktionen zu deaktivieren, die zur Optimierung der Wiedergabe gedacht sind. Diese Funktion nennen sich zum Beispiel „Motion Plus“ (Samsung) oder „TruMotion“ (LG).

 

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr auch Ruckler mit dem Fire TV oder dem Fire TV Stick? Konntet ihr das Problem beheben?