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Kodi 22 Beta 2 ist da: Diese älteren Fire TVs können nicht wechseln

Kodi 22 „Piers“ Beta 2 ist da und bringt Verbesserungen für Dolby Vision, Untertitel und Netzwerkzugriffe. Für Fire-TV-Nutzer gibt es beim Wechsel aber eine wichtige Grenze: Mehrere ältere Sticks und Boxen erfüllen die Systemanforderungen von Kodi 22 nicht mehr. Welche Geräte betroffen sind und was das Update gegenüber Kodi 21 verändert, erfährst du hier.

Das Entwicklerteam nennt mehr als 100 Fehlerkorrekturen gegenüber Beta 1. Wichtig: Die neue Ausgabe bleibt eine Beta – also eine eine Testversion. Alle Änderungen stehen in der offiziellen Ankündigung zu Kodi 22 „Piers“ Beta 2.

Diese Fire-TV-Geräte können nicht auf Kodi 22 wechseln

Kodi 22 benötigt mindestens Android 7.0. Geräte mit Fire OS 5 basieren dagegen auf Android 5.1. Laut Amazons Geräteübersicht erfüllen folgende Modelle mit ihrem regulären Amazon-System die Mindestanforderung nicht:

  • Fire TV: die Boxen der ersten Generation (2014) und zweiten Generation (2015).
  • Fire TV Stick: die erste Generation (2014) und zweite Generation, die Amazon einschließlich ihrer Varianten unter 2016–2019 führt.
  • Fire TV Stick Basic Edition von 2017.
  • Element 4K Fire TV von 2017, ein smarter Fernseher mit integriertem Fire TV.

Der erste Fire TV Stick 4K von 2018 erfüllt die Android-Mindestanforderung weiterhin. Er verwendet Fire OS 6 – ebenso wie der Fire TV der dritten Generation von 2017 und der erste Fire TV Cube von 2018. Alle neueren Geräte mit Fire OS sind ebenfalls dementsprechend ebenfalls kompatibel.

Separat zu beachten sind Fire TV Sticks mit Vega OS, darunter der Fire TV Stick 4K Select und der Fire TV Stick HD. Sie unterstützen kein Sideloading und dementsprechend auch nicht die Installation von Kodi bzw. ehemals XBMC.

Dolby Vision und Untertitel: Das verbessert Beta 2

Für kompatible Fire TVs ist besonders eine Android-Korrektur interessant: Kodi hat Probleme bei der Dolby-Vision-Wiedergabe mit PGS-Untertiteln behoben. Diese bildbasierten Untertitel kommen beispielsweise bei Blu-rays vor.

Das kann relevant sein, wenn genau diese Kombination bisher bei dir Schwierigkeiten bereitet hat. Dolby-Vision-Unterstützung durch den Fire TV Stick und Fernseher bleibt aber weiterhin Voraussetzung.

Weitere Änderungen betreffen:

  • Untertitel: Verbesserte automatische Sprachauswahl sowie Korrekturen für Untertitel, die nach Sprüngen im Video verschwanden oder nicht mehr synchron waren.
  • Heimnetzwerk: Stabilere SMB-Verbindungen bei schlechter Verbindungsqualität – interessant für Medien auf NAS oder Computer.
  • Wiedergabe: Fehlerbehebungen beim Fortsetzen von H.264-Transportstreams unter Android und bei möglichen Tonausfällen während HDR-Wiedergabe mit Audio-Passthrough.
  • HDR: Screenshots von HDR-Inhalten sind jetzt möglich; außerdem wurde die Farbdarstellung bei der HDR-zu-SDR-Umwandlung korrigiert.

Was Kodi 22 gegenüber Kodi 21 außerdem verändert

Wer bisher Kodi 21 „Omega“ nutzt wird in Version 22 weitere Neuerungen bemerken:

  • Medienbibliothek: Überarbeitete Verwaltung verschiedener Filmfassungen und Extras, ein neuer Mediendetails-Dialog und zusätzliche Angaben zur Audiosprache.
  • Netzwerkordner: Große SMB-Verzeichnisse werden schneller aufgelistet.
  • Bedienung: Lesezeichen sind in Vorwärts- und Rückwärtssprünge integriert. Blu-ray-Episoden erhalten einen eigenen Wiedergabefortschritt.

Diese Änderungen wurden bereits mit Alpha 1 und Beta 1 vorgestellt und kommen nicht erst mit Beta 2 hinzu.

Beta herunterladen oder bei Kodi 21 bleiben?

Für den zuverlässigen Alltagseinsatz empfehlen wir vorerst die stabile Version Kodi 21.3. Wer gezielt testen möchte, findet Beta 2 auf der offiziellen Android-Downloadseite unter „Prerelease“. Sichere vorher deine Kodi-Konfiguration: Fehler und Probleme mit Add-ons oder alternativen Oberflächen sind weiterhin möglich.

Den Installationsweg erklärt unsere Anleitung für Kodi auf Fire TV und Fire TV Stick. Beachte aber, der darin enthaltene Kurzlink führt derzeit zur stabilen Version 2.3. Für Beta 2 von Kodi 22 benötigst du ausdrücklich den Prerelease-Download.

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