Netflix: Besserer Jugendschutz und eine neue PIN-Absicherung für Profile

Netflix: Besserer Jugendschutz und eine neue PIN-Absicherung für ProfileNetflix hat die Profilverwaltung kräftig überarbeitet und einige praktische neue Funktionen eingeführt. Der Streaming-Dienst ermöglicht jetzt einen wesentlich besseren Jugendschutz und erlaubt die Absicherung einzelner Profile mit einer PIN.

Seit langer Zeit kann man bei Netflix für jede Person im Haushalt oder in der Wohngemeinschaft ein eigenes Nutzerprofil anlegen – mit individuellen Listen, Empfehlungen und anderen personalisierten Funktionen. Die Profile waren aber in der Vergangenheit grundsätzlich für alle Account-Nutzer offen, jeder Nutzer konnte also auch problemlos einfach ein anderes Profil auswählen und nutzen. Wenn der Mitbewohner oder der Partner das falsche Profil nutzt, bringt das die persönlichen Empfehlungen durcheinander. Nicht schön. Richtig problematisch wird es aber, wenn Kinder das Profil der Eltern aufrufen und dann auch Inhalte streamen können, die nicht für sie geeignet sind. Mit dem Kinder- und Jugenschutz im Hinterkopf hat Netflix jetzt die Profilverwaltung aufgebohrt und neue Funktionen ergänzt. Netflix-Nutzer können jetzt für jedes Profil gezielt Alterseinstellungen festlegen und Profile mit einer PIN vor unzulässigen Zugriffen absichern.

Verbesserter Kinder- und Jugendschutz: Ungeeignete Inhalte gezielt verstecken

Netflix hat eine wichtige neue Funktion für Eltern eingeführt. Unter netflix.com/YourAccount gibt es ab sofort die Möglichkeit, für jedes Profil gezielte Altersfreigaben einzurichten. Dabei orientiert sich Netflix bei der neuen Kindersicherung sich an den Einstufungen der FSK: 0, 6, 12, 16 und 18 Jahre. Netflix: Besserer Jugendschutz und eine neue PIN-Absicherung für Profile
Logisch, bei der Einstellungen „18“ tauchen alle Inhalte auf. Bei den anderen vier Altersstufen werden alle Inhalte, die für die eingestellte Altersklasse ungeeignet sind, vollständig ausgeblendet und sind dementsprechend mit dem Profil nicht mehr erreichbar. Zudem ist es möglich, gezielt einzelne Serien- oder Filmtitel zu verstecken.

Ebenfalls neu: Man kann jetzt für jedes Profil einen detaillierten Wiedergabeverlauf einsehen und die automatische Wiedergabe der nächsten Folge deaktivieren.

PIN-Schutz für Profile

Wenn die Kindersicherung aktiviert ist, könnte der Nachwuchs natürlich „zufällig“ das Profil der Eltern aufrufen – und da dann doch auch ungeeignete Inhalte vorfinden. Um das zu verhindern, gibt es zusätzlich einen optionalen PIN-Schutz für Profile.

Netflix: Besserer Jugendschutz und eine neue PIN-Absicherung für ProfileEinmal eingerichtet, wird die vierstellige PIN bei jedem Zugriff auf das Profil abgefragt und muss über eine On-Screen-Tastatur eingegeben werden. Praktisch nicht nur für den Kinder- und Jugendschutz, die PIN auch eine gute Möglichkeit, um zu verhindern, dass andere Mitbenutzer die Empfehlungen durcheinanderbringen oder in die neue detaillierte Wiedergabehistorie gucken. Kurzum: Eine sinnvolle neue Funktion, damit das Netflix-Profile persönlich bleibt.

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One thought to “Netflix: Besserer Jugendschutz und eine neue PIN-Absicherung für Profile”

  1. Die neue Kindersicherung hat aber auch den großen NAchteil, dass mein Kind wirklich jeden Scheiß aus der Altersempfehlung gucken kann und ich ihm eben nicht mehr jeden Film einzeln, nach Begutachtung, ob vernünftig oder nicht, freischalten kann. Wenn ich mein Kind zum einkaufen gehen allein lassen muss, kann es sich den reinsten Mist reinziehn. Und seien wir mal ehrlich: da läuft für Kinder echt viel Mist!

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