Die jüngste Preiserhöhung von Netflix schwappt über den Atlantik und hat die Niederlande erreicht. Das spricht nicht nur dafür, dass auch bei uns demnächst die Abogebühren wieder steigen. Weil bei unseren Nachbarn ebenfalls in Euro abgerechnet wird, ist das außerdem ein ziemlich verlässlicher Vorgeschmack darauf, was bald in Deutschland fällig werden könnte.
Schlagwort: Werbung
Ich habe gute und schlechte Nachrichten. Die gute Nachricht: Bei Paramount+ gibt es bald endlich Filme und Serien in zeitgemäßer Bild- und Tonqualität. Die schlechte Nachricht: für 4K Ultra HD, Dolby Vision und Dolby Atmos wird ein Aufpreis fällig. Neben einem neuen Premium-Abo führt Paramount+ bald aber auch ein neues Abonnement für alle Sparfüchse ein, die mit Werbung leben können.
Amazon hat Zahlen präsentiert und während das klassische Handelsgeschäft eher enttäuscht, läuft es in zwei anderen Bereichen ziemlich gut: im Cloud-Business und bei den Werbeeinnahmen. Die Werbeoffensive der letzten Monate scheint also erst mal zu funktionieren – zumal Massenkündigungen von Prime-Mitgliedern ausblieben.
Werbung scheint für Streaming-Anbieter und -Plattformen eine immer wichtigere Rolle zu spielen. Amazon ist nun offenbar bei der Suche nach einem Platz für noch mehr Werbung auf den Fire TVs fündig geworden – und kapert den Bildschirmschoner.
Die Netflix-Preise kennen eigentlich nur eine Richtung: nach oben. Bestandskunden hatten aber Glück und konnten weiterhin das günstige Basispaket nutzen – damit ist jetzt Schluss. Netflix kündigt den ersten Kunden das Basis-Abo und lässt ihnen die Wahl, wenn sie auch in Zukunft streamen möchten: Entweder mit Werbung leben oder deutlich mehr zahlen.








