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Fire TV Blog

FireStarter Alternative: Aus FireStarter wird AppStarter

FireStarter Alternative AppStarter

Die Enttäuschung war bei vielen Fire TV- und Fire TV Stick-Nutzern groß, als Amazon Anfang April mit der Fire OS-Version 5.0.5.1 den alternativen Launcher FireStarter gezielt ausgesperrt hat. Der Macher der Sideloading-App hat die Entwicklung allerdings nicht aufgegeben und nun eine neue Version veröffentlicht, die (voerst) wieder auf dem Fire und dem Fire TV Stick ihren Dienst verrichtet. Die FireStarter Alternative hört auf den Namen AppStarter und hat die beliebte Oberfläche mit im Gepäck, mit der man bequem und schnell auf alle installierten Apps zugreifen kann. Auf die praktische Home Button-Erkennung muss man bei AppStarter allerdings verzichten.

AppStarter: Grundlegende Funktionen mit an Bord

AppStarter bietet als Nachfolger von FireStarter viele grundlegende Funktionen der Vorgängerversion. Mit AppStarter bekommt man weiterhin Zugriff auf eine übersichtliche Oberfläche, mit der man Handumdrehen alle installierten Apps starten kann – inklusive Sideloading-Apps wie Kodi und Sky Go.  Dabei hat man die Möglichkeit, die Reihenfolge der Symbole an die eigenen Wünsche anzupassen und kann häufig genutzte Apps prominent platzieren. Im Reiter „System“ liefert die FireStarter Alternative eine kurze Auflistung verschiedener Systeminformationen und unter „Updates“ kann man auch mit AppStarter weiterhin auf Knopfdruck Kodi oder SPMC installieren und aktualisieren.

FireStarter Alternative ohne Home Button-Erkennung

Wer die Geschichte rund um das Aussperren des alternativen Launchers verfolgt hat, wird wissen, dass Amazon offenbar vor allem die Home Button-Erkennung ein Dorn im Auge war. FireStarter ließ sich so konfigurieren, dass man mit einem einfachen Doppelklick auf den Home Button eine bestimmte App starten konnte. Eine Option, die ich genutzt habe, um Sky Go bequem aufzurufen. Mit Fire OS 5.0.5.1 hat Amazon eine eigene Lösung für den Home Button präsentiert und eine Funktion nachgeliefert, die mit einem Doppelklick den schnellen Zugriff auf die App-Bibliothek erlaubt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, dass FireStarter zeitgleich auf die Blacklist gesetzt wurde. Leider fehlt die praktische Home Button-Erkennung bei AppStarter 4.0 nun komplett und auch die Möglichkeit eine App direkt nach dem Start des Fire TV automatisch aufzurufen wurde ersatzlos gestrichen. Viele Nutzer hatten FireStarter selbst als Autostart-App festgelegt, um das Fire TV oder den Fire TV Stick komplett an der offiziellen Oberfläche vorbei nutzen zu können. Auch das dürfte Amazon nicht gefallen haben, schließlich werden mit der Oberfläche Filme, Serien und Apps verkauft. Bleibt zu hoffen, dass sich Amazon mit dem Entfernen der Home Button-Erkennung und der Autostartfunktion zufrieden gibt und nicht auf die Idee kommt, auch den neuen Paketnamen von AppStarter auf die ominöse Blacklist zu setzen.

Ein Update von Firestarter ist übrigens nicht möglich. Wer AppStarter nutzen möchte, muss eine Neuinstallation durchführen, die ganz einfach per Sideloading möglich ist. Die passende APK gibt es direkt bei Github zum Download

Amazon Prime Video ohne Prime einzeln buchbar

Amazon Prime Video ohne Prime

Vor knapp zwei Jahren hat Amazon mit seinem Video Dienst Amazon Video den Streaming-Markt in Deutschland so richtig ins Rollen gebracht und bietet mittlerweile gemeinsam mit Netflix eines der umfangreichsten Angebote, wenn es darum geht, Filme & Serien über das Netz ins Wohnzimmer zu bringen. Seit Anfang an war Amazon Prime Video (damals noch Amazon Prime Instant Video) ein fester Bestandteil des Prime Angebotes, mit dem man für 49 Euro im Jahr nicht nur Zugriff auf das Streaming-Angebot bekommt, sondern auch den schnellen Premium-Versand und weitere Vorteile genießen kann. Wer auf die anderen Prime-Vorteile verzichten kann, hat ab sofort die Möglichkeit, Amazon Prime Video ohne Prime einzeln zu buchen – für 7,99 Euro im Monat.

Amazon Prime Video ohne Prime: Teurer als ein Prime-Abo

Amazon orientiert sich bei der Preisgestaltung an der Konkurrenz und bietet den Zugang zu Amazon Prime Video ohne Prime für 7,99 Euro im Monat an. Für das gleiche Geld bekommt man auch das Basis-Angebot bei Netflix und das Monatspaket bei Maxdome. Für Prime-Mitglieder lohnt sich der Umstieg allerdings erstmal nicht. Bei einem Preis von 49 Euro im Jahr landet man bei 4,08 Euro pro Monat und kann eben zusätzlich auch noch den schnellen, kostenfreien Premium-Versand, Prime Music und einige andere Dienste nutzen. Studenten zahlen sogar nur 24 Euro im Jahr, was dann nur 2,00 Euro im Monat entspricht. Abgesehen von der monatlichen Zahlungsweise bringt ein Umstieg auf das einzelne Amazon Prime Video-Abo also erstmal keine Vorteile – solange Amazon beim Prime-Abo nicht an der Preisschraube dreht.

Amazon Prime Video ohne Prime

In den USA gibt es mehr Optionen

Auch in den USA bietet Amazon ab sofort die Möglichkeit, Amazon Prime Video für 8,99 US-Dollar im Monat einzeln zu buchen. Zusätzlich kann man im Land der unbegrenzten Möglichkeiten aber auch das komplette Prime-Abo auf eine monatliche Zahlungsweise umstellen. In den USA ist Prime allerdings auch deutlich teurer als in Deutschland. 99 US-Dollar im Jahr werden dort für das Prime-Angebot und die zahlreichen Vorteile fällig – alternativ kann man ab sofort 10,99 US-Dollar im Monat zahlen.

Wer sein Konto umstellen möchte, kann das mit wenigen Klicks direkt in den Konto-Einstellungen erledigen.